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Die Geschäftsstelle macht Ferien

In der Zeit vom 26.07. – 13.08.2021 bleibt die Geschäftsstelle geschlossen. Ab dem 16.08.2021 sind wir mit neuen Kräften wieder für Sie da.

Wir wünschen allen schöne Ferien!

Bestandserhebung 2021

Wie in jedem Jahr sind zum Jahresanfang, die Mitgliedsvereine unseres Landesfachverbandes dazu aufgerufen eine Bestandserhebung durchzuführen. Alle Vereine wurden dazu per E-Mail angeschrieben. Zusätzlich und als Service für unsere Mitglieder haben wir den Vordruck zur Bestandserhebung online gestellt

Den ausgefüllten Vordruck senden Sie bitte bis spätestens 31.01.2021 an unsere Geschäftsstelle (geschaeftsstelle@nriv.de) oder per  Post an:

Niedersächsischen Rollsport- und
Inline-Verband
Knolls Wiesen 3
49179 Ostercappeln

Vielen Dank.

DM Rollkunstlauf – NRIV Mannschaft holt drei Titel

Trotz aller Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fanden vom 13. – 17.10.2020 die Deutschen Meisterschaften im Kürlaufen in Darmstadt unter strengen Hygienemaßnahmen statt, nachdem Freiburg die Austragung der Gesamt-DM (alle Disziplinen) kurzfristig zurückgegeben hatte. Den Organisatoren, die sich dieser Herausforderung gestellt haben, gilt unser besonderer Dank!

Die Läufer und Läuferinnen mussten sich mit einem sehr eingeschränkten Zuschauerkreis begnügen, was sie aber nicht davon abhielt, gute Leistungen abzuliefern. Alle waren froh, überhaupt starten zu dürfen und die Anzahl der Absagen und fehlenden Meldungen aufgrund der besonderen Situation hielt sich in Grenzen. Es lässt sich jedoch nicht leugnen, dass einige Teilnehmerfelder dadurch kleiner ausfielen.

Der NRIV war mit einer Mannschaft von 22 Nominierten in fast allen Startklassen angetreten und konnte insgesamt 7 Treppchenplätze holen (3 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze), sowie 7 weitere Platzierungen in der ersten Hälfte der jeweiligen Wettbewerbsgruppe. Mit jeweils 6 Nominierten hatten der RST Hummetal und der TV Jahn Wolfsburg bei der Anzahl der Starter/-innen die Nase vorn und stellten zusammen mehr als die Hälfte der Mannschaft.

Lena Enß war die einzige niedersächsische Starterin im Wettbewerb Schüler D und lag mit ihrem 7. Platz immerhin in der vorderen Hälfte dieser Gruppe.

Die erste Medaille holte Lia Barkowky bei den jüngeren Mädchen in der Startklasse Schüler C1, wo sie sich mit einem guten Kürdurchgang über einen dritten Platz freuen durfte. Jördis Röser belegte hier Platz 10. In der Klasse Schüler C2 Mädchen gelang in einem starken Feld eine erfreuliche Doppelspitze: Nica Milou Pflaum siegte mit einer starken Kür und holte damit den ersten Titel für die Mannschaft, dicht gefolgt von Lilly-Ann Oppermann auf Platz 2. In dieser Klasse hatte der NRIV die meisten Starterinnen gemeldet: Mila Hamburg und Emma Deutschmann erreichten mit den Plätzen 6 und 7 ebenfalls gute Platzierungen in der ersten Hälfte. Kaya Isabel Helck und Nelly Reese folgten auf den Plätzen 9 und 10.

Zu einer weiteren Silbermedaille brachte es Max Grüschow bei den Jungen Schüler B. Darian Asmussen landete hier auf dem undankbaren 4. Platz. Bei den Mädchen konnten die beiden Starterinnen im Wettbewerb Schüler B2 leider nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Leonie Maluschka erreichte aber immerhin den 7. Platz, Melina Schell rutschte nach der Kurzkür noch auf Platz 11 ab.

Vier Starterinnen des NRIV kämpften im Wettbewerb Schüler A dicht an dicht um die begehrten Medaillen. Hier machte Ricarda Zander das Rennen und schaffte es auf den Bronzerang. Ihr folgten auf den Plätzen 4 und 5 Mai Pham Ngoc und Lea Hilker sowie Liva Balzeit auf Platz 7.

Auch im Jugendwettbewerb war Niedersachsen mit drei Läuferinnen gut vertreten. Hier wurde Anne Sophie Schiefer mit der höchsten Punktzahl aller Damen-Wettbewerbe souverän Jugendmeisterin! Dieses Kunststück gelang ihr auch ohne Höchstschwierigkeiten und trotz kleiner Fehler mit ihren ansonsten sicher dargebotenen, schwungvollen und ausdrucksstarken Programmen, die erkennen lassen, dass hier auch eine Tänzerin am Werk ist. An ihre Punktzahl von 105,50 reichte nicht einmal Sofie Hofferberth (101,81) als Siegerin in der Meisterklasse heran. Auf den Plätzen 4 und 7 folgten ihr Jossi van Aaken und Nele Schestak.

Für die sehr dünn besetzte Juniorenklasse gab es in diesem Jahr keine NRIV-Nominierungen. Dafür war das Feld in der Meisterklasse Damen ungewöhnlich groß. Hier ging Denise Dannehl das erste Mal an den Start und musste sich gegen die starke Konkurrenz beweisen. Sie zeigte leider ein paar Schwächen und belegte am Ende Platz 9. Bei den Herren konnte auch der hoch motivierte Tim Schubert nicht sein ganzes Potenzial zeigen. Insbesondere bei den Pirouetten bekam er leider wenig Punkte. Trotzdem überzeugte er mit vielen Dreifachsprüngen und erreichte am Ende die höchste Punktzahl der DM von 148,63 und damit die dritte Goldmedaille für den NRIV.

Im Medaillenspiegel liegt der TV Jahn Wolfsburg vorn:

Platz Verein Gold Silber Bronze
1 TV Jahn Wolfsburg Nica Milou Pflaum

Anne Sophie Schiefer

Lia Barkowsky
2 RST Hummetal Tim Schubert Lilly-Ann Oppermann
3 VfL Stade Max Grüschow
4 VfL Wolfsburg Ricarda Zander

 

                     

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Name Verein Klasse Platzierung erste Hälfte Punktzahl
Denise Dannehl TV Jahn Wolfsburg Meisterklasse Damen 9 nein 73,13
Tim Schubert RST Hummetal Meisterklasse Herren 1 ja 148,63
Anne Sophie Schiefer TV Jahn Wolfsburg Jugend Damen 1 ja 105,50
Jossi van Aaken SC Hameln-Hilligsfeld Jugend Damen 4 ja 63,05
Nele Schestak MTV Lüneburg Jugend Damen 7 nein 54,03
Ricarda Zander VfL Wolfsburg Schüler A Mädchen 3 ja 76,91
Mai Pham Ngoc RESC Hameln Schüler A Mädchen 4 ja 60,45
Lea Hilker TBV Jahn Alverdissen Schüler A Mädchen 5 ja 56,33
Liva Balzeit VfL Stade Schüler A Mädchen 7 nein 44,21
Leonie Maluschka RST Hummertal Schüler B2 Mädchen 7 ja 40,24
Melina Schell TS Jahn Wolfsburg Schüler B2 Mädchen 11 nein 35,26
Max Grüschow VfL Stade Schüler B Jungen 2 ja 58,62
Darian Asmussen RST Hummetal Schüler B Jungen 4 nein 43,35
Nica Milou Pflaum TV Jahn Wolfsburg Schüler C2 Mädchen 1 ja 29,17
Lilly-Ann Oppermann RST Hummetal Schüler C2 Mädchen 2 ja 27,81
Mila Hamburg TV Jahn Wolfsburg Schüler C2 Mädchen 6 ja 19,89
Emma Deutschmann RST Hummetal Schüler C2 Mädchen 7 ja 19,77
Kaya Isabel Helck VfL Stade Schüler C2 Mädchen 9 nein 18,50
Nelly Reese TBV Jahn Alverdissen Schüler C2 Mädchen 10 nein 18,05
Lia Barkowsky TV Jahn Wolfsburg Schüler C1 Mädchen 3 ja 21,21
Jördis Roeser REG Wedemark Schüler C1 Mädchen 10 nein 9,78
Lena Enß RST Hummetal Schüler D 7 ja 18,76

 

Kleine Starterfelder und hohe niedersächsische Präsenz

Mit viel Glück konnten am 31.10./01.11.2020 noch ganz knapp vor dem 2. Corona-Lockdown die Deutschen Meisterschaften im Tanz und Formationslaufen in Einbeck durchgeführt werden. Den Organisatoren, die dies trotz aller Widrigkeiten auf die Beine gestellt haben, gilt ein ganz besonderes Dankeschön für ihren großartigen Einsatz. Während bei der DM in Darmstadt noch Zuschauer in gewissen Grenzen erlaubt waren, wurden diese hier bereits aus der Halle verbannt und mussten mit einem Livestream vorlieb nehmen, den der 1. RC Göttingen auf Facebook organisiert hatte. Auch beim Wertungsgericht mussten aufgrund zahlreicher Absagen Abstriche hingenommen werden, sodass mit nur vier Wertungsrichtern bedauerlicherweise das alte White-System (10er-System) zum Einsatz kam und nicht nach RollArt gewertet werden konnte. Da auch der ursprünglich vorgesehene Kalkulator absagte, sprang für diese Aufgabe kurzfristig Holger Hagedorn vom NRIV ein.

Der Situation geschuldet gab es leider nur wenige Meldungen zu dieser Meisterschaft. Die Auflagen waren sehr streng und etliche Läuferinnen und Trainer aus deutschen Risikogebieten mussten negative Coronatests nachweisen. So lag die Teilnehmerzahl pro Wettbewerb bei maximal fünf. Nur acht Vereine aus ganz Deutschland hatten ihre Nominierten gemeldet, davon vier aus Niedersachsen. Dabei stellte der RSV Einbeck mit sechs Solotänzerinnen den größten Teil der NRIV-Mannschaft, die insgesamt aus elf Teilnehmer/-innen im Solotanz und zwei Formationen bestand. Der TV Jahn Wolfsburg und der 1. RC Göttingen waren mit jeweils zwei Läuferinnen dabei und der SC Hameln-Hilligsfeld stellte den einzigen männlichen Solotänzer im NRIV-Team.

Trotz der geringen Teilnehmerzahlen waren alle anwesenden Starter/-innen glücklich, ihre Programme doch noch im Jahr 2020 vorstellen zu dürfen.

Der NRIV war nur in der höchsten Meisterklasse Solotanz nicht vertreten. Ansonsten gingen im Solotanzen alle Titel von der Startklasse Schüler C bis zu den Junioren an das Niedersachsen-Team, das somit fünf Goldmedaillen holte: Katharina Liman siegte im Wettbewerb Schüler C, Charlotte Thölke in Schüler B und Julie Kretzschmar in Schüler A. Anne Sophie Schiefer holte sich den Titel der Jugendmeisterin und damit nach ihrem klaren Erfolg bei der DM im Kürlaufen bereits den zweiten Titel in dieser Saison. Sie hätte bei der DM Pflicht, die Mitte November geplant war, aber in diesem Jahr wohl dem Corona-Lockdown zum Opfer fällt, eine dritte Titelchance gehabt. Bei den Junioren Damen ertanzte sich Joana Bettenhausen souverän den 1. Platz vor Melina Kreter, die die einzige Silbermedaille im NRIV-Team erhielt. Auch Joana hätte sich sicher gern noch einen Titel bei der DM Pflicht geholt. Drei Bronzemedaillen gingen an Helena Fialka (Schüler C), Larissa Nietschke (Schüler B) und Emma Drews (Schüler A). Lediglich Lia Barkowsky (Schüler C) und Jelko van Aaken (Schüler B) mussten mit dem 4. Platz vorliebnehmen.

Die beiden niedersächsischen „Dream-Team“-Formationen in der Meisterklasse und bei den Junioren mussten leider ohne Konkurrenz laufen und holten damit jeweils die Goldmedaille in ihrem Wettbewerb. Bei diesem Heimspiel konnten sie somit relativ entspannt ihr neues Programm austesten.

Im Medaillenspiegel Solotanz liegt der RSV Einbeck vorn:

Platz Verein Gold Silber Bronze
1 RSV Einbeck Joana Bettenhausen

Julie Kretzschmar

Charlotte Thölke

Emma Drews

Larissa Nietschke

Helena Fialka

2 1. RC Göttingen Katharina Liman Melina Kreter
3 TV Jahn Wolfsburg Anne Sophie Schiefer

 

Jugend Damen Solotanz

 

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Name Verein Wettbewerb Platzierung
Dream Team  NIED Meisterklasse Formationslaufen 1
Junioren Dream Team  NIED Junioren Formationslaufen 1
Joana Bettenhausen RSV Einbeck Junioren Damen Solotanz 1
Melina Kreter 1. RC Göttingen Junioren Damen Solotanz 2
Anne Sophie Schiefer TV Jahn Wolfsburg Jugend Damen Solotanz 1
Julie Kretzschmar RSV Einbeck Schüler A Mädchen Solotanz 1
Emma Drews RSV Einbeck Schüler A Mädchen Solotanz 3
Charlotte Thölke RSV Einbeck Schüler B Solotanz 1
Larissa Nietschke RSV Einbeck Schüler B Solotanz 3
Jelko van Aaken SV Hameln-Hilligsfeld Schüler B Solotanz 4
Katharina Liman 1. RC Göttingen Schüler C Solotanz 1
Helena Fialka RSV Einbeck Schüler C Solotanz 3
Lia Barkowsky TV Jahn Wolfsburg Schüler C Solotanz 4

 

B. Hagedorn, 12.11.2020

 

4 Medaillen bei der Chrono-DM

Insgesamt neun niedersächsische Sportler aus drei Vereinen gingen bei der Chrono-DM in Groß-Gerau an den Start. Dabei sorgten Friederike Dobberkau, Malte Byrne und Janek Weber für insgesamt zweimal Silber und zweimal Bronze.

Die Rennen der Chrono-DM, erstmals Corona-bedingt in diesem Format ausgetragen, wurden als Verfolgungsrennen zweier Sportler gegen die Uhr ausgetragen. Diese Wettkampfform kam den niedersächsischen Sportlern entgegen, was die Rekordmeldezahl bei einer Bahn-DM belegt.

Für gleich zwei Podestplätze sorgte Friederike Dobberkau aus Celle mit der deutschen Vize-Meisterschaft über 200 m und dem Gewinn der Bronzemedaille über 500 bei den Juniorinnen. Ebenfalls beeindruckten die Celler Malte Byrne und Janek Weber mit dem Gewinn von Silber und Bronze über 1000 m der Kadetten. Ein weiteres sportliches Highlight setzte ein weiterer Celler. Martin Rumpf erreichte das Finale über 3000 m der Herren, in dem er dann den vierten Rang belegte.

 

Alle Ergebnisse:
Aktive Herren: Martin Rumpf (ST Celle), 4. 3000 m.
Junioren Damen: Friederike Dobberkau (ST Celle), 2. 200 m, 3. 500 m.
Junioren Herren: Hans Freyse (ST Celle), 8. 200 m, 8. 500 m, 7. 3000 m.
Youth Damen: Judith Bruns (Emsland Inline), 13. 200m, 15. 500 m, 11. 3000 m. Luisa Jalloh (IC Hannover), 12. 3000 m.
Jugend Herren: Felix Byrne (ST Celle), 11. 3000 m.
Kadetten Damen: Emma Mau (ST Celle), 25. 200 m, 24. 500 m, 23. 1000 m.
Kadetten Herren: Malte Byrne (ST Celle), 6. 200 m, 11. 500 m, 2. 1000 m. Janek Weber (ST Celle), 7. 200 m, 6. 500 m, 3. 1000 m.

 

Die Geschäftsstelle zieht um

Die Geschäftsstelle des Niedersächsischen Rollsport- und Inline-Verbands zieht um. Ab dem 01.09.2020 erreichen Sie uns unter der folgenden Adresse:

Niedersächsischer Rollsport- und Inline-Verband
Knolls Wiesen 3
49179 Ostercappeln

 In der Zeit vom  15.08. – 31.08.2020 bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

 

Dream Team wird Mannschaft des Jahres in Niedersachsen

Ein Abend voller Hoffnung, Spannung und purer Emotionen – das war der Ball des Sports in diesem Jahr für die Rollkunstlaufformation Dream Team.

Trotz ihres Titel-Triples, bestehend aus dem Gewinn der Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaft in der vergangenen Saison, war bereits die Nominierung zur Mannschaft des Jahres 2019 durch den LandesSportBund Niedersachsen eine überaus große Überraschung. Aus acht niedersächsischen Vereinen setzt sich die 20-köpfige Formation zusammen. Trainiert wird die Mannschaft von der Sportwartin des RSV Einbeck, Annette Ziegenhagen-Gielnik. Damit repräsentiert das Dream Team sowohl national als auch international das Land Niedersachsen und bildet ein sportliches Aushängeschild.

Als einzige nicht-olympische Sportart mit den weiteren Anwärtern auf den Titel in einer Reihe genannt zu werden, empfand das Team schon als eine ganz besondere Auszeichnung. Hierzu zählten neben der Damenfußballmannschaft vom VFL Wolfsburg, den Wasserballern von WASPO 98 Hannover und dem Beachvolleyball-Duo vom FC Schüttorf 09 auch die derzeit in der Handball-Bundesliga so erfolgreichen Recken vom TSV Burgdorf.

Die Laudatio für die Mannschaft des Jahres hielt der neue Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Belit Onay. Mit seiner Rede spannte er die Zuschauer im ausverkauften Kuppelsaal des Congress Centrums lange auf die Folter. Er sprach zunächst von der herausragenden Leistung, die in der letzten Saison über die Landesgrenzen hinaus erbracht wurde. Anschließend betonte er die Wichtigkeit von Vertrauen, Präzision und Geschicklichkeit in der entsprechenden Sportart. Jede Bewegung von Arm und Kopf sowie jeder kleinste Fehler seien entscheidend über Sieg und Niederlage, so Onay. Da all diese Aussagen noch auf jede der nominierten Mannschaften hätte zutreffen können, löste der Laudator erst mit dem letzten Satz seiner Ansprache die Spannung auf und gratulierte zum Weltmeistertitel, der von der Mannschaft des Jahres im Herbst in Barcelona erlaufen worden war. Damit stand fest, dass sich das Dream Team vollkommen unerwartet gegen die anderen Nominierten durchgesetzt hatte. Unter Jubel und begleitet von vielen Freudentränen betrat die gesamte Mannschaft stürmisch beklatscht vom Publikum im Saal die Bühne. Die beiden Moderatoren des Abends, Jasmin Wiegand und Tom Bartels, freuten sich mit den Rollsportlern und überreichten dem Team feierlich den großen gläsernen Pokal mit Gravur.

Es folgten Foto- und Interviewtermine sowie eine rauschende Ballnacht, die für das Team durch den Titelgewinn nicht hätte schöner verlaufen können.

 

Dream Team ist Weltmeister

Bei den World Roller Games in Barcelona sicherte sich das Dream Team den Weltmeistertitel. Man gehörte als amtierender World Cup-Sieger und Europameister zum Kreis der Favoriten. Neben den traditionell starken Italienern galt es aber vor allem die Konkurrenz aus Argentinien zu beachten, denn diese Teams haben in den vergangenen Jahren das Formationslaufen beherrscht. An ihrem Programm „Battlecry“ zur Musik der Gruppe „Two Steps from hell“ haben Sie mit Trainerin Annette Ziegenhagen-Gielnik aus Einbeck und dem Berliner Choreographen Gert Hofmann in den vergangenen zwei Jahren intensiv gearbeitet und es vor Ort in Barcelona in fünf Trainingseinheiten nochmals optimiert.

 

Mit Präzision, Dynamik und läuferischer Klasse überzeugte das Dream Team das Wertungsgericht und siegte letztlich überlegen mit 61.46 Punkten vor den Roller Dreams aus Argentinien (52.67) und Precision Team Albinea (46.40) aus Italien.

 

Ab Ende September startet die Mannschaft dann bereits wieder, um ein neues Programm für die kommende Saison zu erarbeiten. Zuvor steht noch am ersten August-Wochenende die Deutsche Meisterschaft in Ober-Ramstadt an. Ziel ist natürlich der Titel. Dann würde man sämtliche möglichen Titel innehaben. Etwas das wahrlich außergewöhnlich ist, insbesondere, da ausschließlich an Wochenenden trainiert werden kann, weil die Läufer nicht in einem Ort wohnen. Aus Verden, Osnabrück, Hannover, Wolfsburg, Alverdissen, Hanau, Würzburg, Braunschweig, Einbeck und Göttingen reisen die LäuferInnen an den Wochenenden an und trainieren dann jeweils zwischen 8 und 16 Stunden an zwei Tagen. Die Teammitglieder beherbergen sich dann gegenseitig, was zu einem große Zusammenhalt und Teamspirit beigetragen hat, der diese Erfolge ermöglicht hat. Ein Dank gilt auch den vielen engagierten Helfern und Eltern, die hier in vielen Bereichen unterstützen

Dream Team ist Europameister!

Am Ende herrschte großer Jubel bei der Rollkunstlauf-Europameisterschaft für Show und Formationslauf im prall gefüllten Palasport Giulio Bigi  in Reggio Emilia (Italien) und das Dream Team um Trainerin Annette Ziegenhagen-Gielnik (Einbeck) durfte feiern. Die Mühen der zahllosen Trainingseinheiten an vielen Wochenenden hatten sich gelohnt. Europameister!!! Zuletzt konnte man diesen Titel bei der Heim-EM in Bremerhaven 2015 feiern. Am Ende distanzierte man die Konkurrenz sogar relativ deutlich. Dies war so 3 Tage zuvor noch nicht abzusehen, hatte sich doch mit Laura Schäfer (Hanau) eine zentrale Läuferin bereits im ersten Training auf italienischem Boden eine Handverletzung zugezogen, die einen Einsatz unmöglich machte. So mussten einige Positionen umgestellt werden, was in einer auf Präzision ausgerichteten Disziplin kein einfaches Unterfangen darstellt. Die fünf zur Verfügung stehenden Trainingseinheiten und zahlreiche Videoanalysen wurden intensiv genutzt und so konnte das Team hoffnungsvoll an den Start gehen. Mit Startnummer 3 ging es, eingerahmt von der starken italienischen Konkurrenz, in den Wettbewerb. Das Programm Battlecry kam bei Publikum und Wertungsrichtern gleichermaßen gut an. So konnten 2 Punkte Abzug durch zwei Stürze verkraftet werden. Am Ende reichten 48.90 Punkte, um vor dem Monza Precision Team (43.69) und Sincro Roller (41.10) aus Italien verdient den Europameistertitel bejubeln zu können. Mit dem Magic Team NRW belegte eine zweite deutsche Formation Rang 6. An dieser Stelle gute Besserung an Laura, die wir hoffentlich sehr bald wieder auf der Fläche sehen dürfen. Ab sofort gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse im Training umzusetzen, um bei der WM im Juli in Barcelona ein noch besseres Programm auf die Fläche zu bringen. Am 11.07. gilt es, neben den europäischen Teams dann auch der Konkurrenz, die insbesondere aus Argentinien kommen dürfte, Paroli zu bieten.

 

Bissendorfer Panther – Deutscher Jugendmeister 2018

Nach einem grandiosen Turnier in heimischer Halle machte die Jugend (U16) der Bissendorfer Panther das 20-jährige Vereinsjubiläum perfekt: das Team um Trainer Mirco Uttke wurde Deutscher Jugendmeister!

Nachdem die jungen Panther am ersten Turniertag alle Vorrundenspiele der Gruppe A gegen den Crefelder SC (5:0), Deggendorf Pflanz (3:1), die Rostocker Nasenbären (6:1) und die IVA Rhein.Main-Patriots (7:0) gewinnen konnten, ging es am Sonntag als Gruppenerster in die Finalrunde.

Viertelfinalgegner waren dann die Red Devils Berlin, die sich am frühen Morgen als Vierter der Gruppe B gegen den Fünften der Gruppe A durchsetzen und somit für das Viertelfinale qualifizieren konnten. Auch in diesem Spiel zeigten die Hausherren (und -damen), wer hier das Sagen hat und zogen mit einem ungefährdeten 5:0 Sieg ins Halbfinale ein.

Der Gegner des Halbfinales hieß IHC Atting, der sich seinerseits im Viertelfinale mit 4:2 gegen Deggendorf Pflanz behaupten konnte. Zwar machte es die Abwehr der Bayernmeister und deren Goalie den Niedersachsen zunächst nicht ganz leicht, aber auch in dieser Begegnung wurde recht bald deutlich, wer in das Finale gegen die Düsseldorf Rams, die sich zuvor mit einem Sieg 4:1 über den Crefelder SC qualifiziert hatten, einziehen würde: Bissendorfer Panther! Die Partie gegen Atting endete schließlich mit 5:1.

Das Finale am Sonntagabend in der vollbesetzten Wedemarksporthalle wurde dann zu einem echten Krimi. Beide Teams, Niedersachsenmeister Bissendorfer Panther sowie NRW-Meister Düsseldorf Rams, wollten nun den großen Pott und mobilisierten noch einmal all ihre Kräfte. Zu sehen bekamen die Zuschauer temporeiches Inlineskaterhockey auf höchstem Niveau. Aber was Moral und Kampfgeist betrifft, da waren die Panther an diesem Wochenende einfach nicht zu toppen. Denn sehr zum Entsetzen des Panther-Fanblocks gingen die Düsseldorfer zunächst durch zwei sehr unglückliche Tore und eine Eins-auf-Null-Situation mit 3 Toren in Führung. Die Nerven der Wedemärker Fans auf der Tribüne lagen blank, offenbar aber nicht die der Spieler… Was dann folgte, das war Siegeswille pur: innerhalb weniger Minuten drehten die Panther den Spieß um. Eben noch sah man den Traum vom Meistertitel platzen, dann stand plötzlich ein 5:3 für die Hausherren auf der Anzeigentafel. Der Sieg war nun zum Greifen nahe. Zwar musste die Panther-Gemeinde noch einmal zittern als Düsseldorf den Anschlusstreffer zum 5:4 markierte, aber die Panther ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich mit diesem Endergebnis den Titel: Deutscher Jugendmeister 2018!

Auch das ist für die Panther ein Jubiläum: Nach diversen Vizemeistertiteln und dritten Plätzen auf Deutschen Meisterschaften darf sich nun nach 10 Jahren endlich ein Team der Bissendorfer Panther wieder Deutscher Meister nennen. Eine hohe Auszeichnung für die hervorragende Nachwuchsarbeit in diesem Verein und natürlich für die Jugendlichen, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit viel Ehrgeiz bei ihrem Lieblingssport verbringen.

Zusätzlich zum Meistertitel wurden neben Nico Radocaj, Tom Klein (beide Düsseldorf Rams) und Dean Conner Flemming (Sputniks Fürstenwalde) auch noch zwei Panther ins Allstar-Team gewählt: Maja Dyck als bester Goalie und Jean-Lennert Reckert als einer der 4 besten Feldspieler des Turniers.

Die Platzierungen: 1. Bissendorfer Panther (Deutscher Jugendmeister), 2. Düsseldorf Rams (Deutscher Jugend-Vizemeister), 3. Crefelder SC, 4. IHC Atting, 5. Sputniks Fürstenwalde, 6. Rostocker Nasenbären, 7. Red Devils Berlin, 8. Deggendorf Pflanz, IVA Rhein-Main Patriots, 10. Freiburg Beasts

Wir bedanken uns bei allen fleißigen Helfern und Unterstützern vor, während und nach dem Turnier, ohne die die Ausrichtung eines solchen Events nicht denkbar wäre, sowie bei all unseren tollen Gästen und Zuschauern, die die voll besetzte Halle zum Beben gebracht haben!

Unsere Deutschen Jugendmeister sind: Kapitän Jean-Lennert Reckert, Assistent Maarten Riemer, Goalie Maja Dyck, Erik Schöler, Lasse Michaelsen, Joshua Döhring, Luc Conseil, Robin Meyer, Torben Hemme, Jenny Schmieta, Maleen Stahlhut, Maximilian Siebert und Marc Wegener mit Trainer Mirco Uttke, Co. Trainer Leon Rien und Betreuerin Wietje Rie